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Erdbeben: was tun, Schritt für Schritt

Erdbeben: was tun, Schritt für Schritt

Der Boden bebt. Hier steht, was du sofort tust, was danach, wann du 112 anrufst und was du vermeidest. Dieselbe Anleitung ist in der kostenlosen App SurvivalZone und funktioniert ohne Internet.

Zuerst, sofort

  1. Geh sofort auf Hände und Knie, genau dort, wo du bist.
  2. Schütze Kopf und Nacken: unter einen stabilen Tisch. Kein Tisch? Neben eine Innenwand, weg von Fenstern, Kopf mit den Armen schützen.
  3. Halte dich fest, bis das Beben aufhört. Im Bett: liegen bleiben und den Kopf mit dem Kissen schützen.

Danach

  1. Draußen: auf freie Fläche, weg von Gebäuden, Bäumen, Laternen und Stromleitungen, dann hinhocken.
  2. Im Auto: an sicherer Stelle anhalten, weg von Brücken, Tunneln und Gebäuden. Angeschnallt im Auto bleiben.
  3. Danach: dich und andere auf Verletzungen prüfen. Schuhe anziehen, überall kann Glas liegen.
  4. Mit Nachbeben rechnen, nach Minuten, Stunden oder Tagen. Jedes Mal wieder: runter, schützen, festhalten.
  5. Gasgeruch? Nichts ein- oder ausschalten, kein Feuer. Tür öffnen, raus und von draußen den Gasnotdienst oder 112 anrufen.
  6. Ist das Gebäude beschädigt, vorsichtig über die Treppe verlassen und Abstand halten.
  7. An der Küste nach starkem oder langem Beben: sofort auf höheres Gelände oder ins Landesinnere. Nicht auf eine Warnung warten, ein Tsunami kann in Minuten kommen.
  8. SMS schreiben statt anrufen und Radio hören für amtliche Informationen.

Wie stark ist es? (Magnitude)

unter 4Meist nur leicht spürbar. Gegenstände klirren. Keine Schäden.
4–4,9Von den meisten gespürt. Dinge fallen aus Regalen. Schäden selten.
5–5,9Schäden an schwachen und alten Gebäuden. Risse in Wänden.
6–6,9Schwere Schäden in Orten nahe dem Epizentrum.
7 und mehrGroße Schäden in weitem Umkreis. An der Küste Tsunami-Gefahr: höher gehen.

Die Magnitude gibt an, wie viel Energie das Beben freigesetzt hat. Was du spürst, hängt von der Entfernung zum Epizentrum, vom Boden und von den Gebäuden ab.

Wann 112 anrufen

Jemand ist eingeschlossen, schwer verletzt oder atmet nicht, es riecht nach Gas oder es brennt.

Was du nicht tun solltest

Siehe auch

Immer auf dem Handy

SurvivalZone ist eine kostenlose App für jede Notlage, ohne Konto und ohne App-Store. Sie funktioniert ohne Internet und zeigt die nächsten Schutzräume und Hilfepunkte, das lokale Radio, einen 72-Stunden-Plan und einen Tourenplaner für die Berge.

Weitere Szenarien

Quellen

Amtliche Quellen werden täglich automatisch geprüft. Letzte Prüfung: 2026-10-18.

Allgemeine Hinweise; sie ersetzen nicht die Rettungsdienste. Bei Lebensgefahr 112 anrufen.